Koffeintabletten-Ratgeber – Anwendung, Dosis, kaufen & mehr

Jeder kennt das kleine Nachmittagstief oder eine leichte Übermüdung am Morgen. Man braucht einen kleinen Wachmacher oder eine Aufmunterung, um fit und energiegeladen durchzustarten. Viele Leute greifen zu Kaffee, Cola oder Tee, um in Schwung zu kommen. Doch auch Koffeintabletten bieten Vorteile. Worauf es bei Dosierung und Anwendung ankommt und was man beachten sollte, klären wir in unserem Ratgeber.

Normale Dosis bei Koffeintabletten

Junge Frau mit Wasserglas und Tabletten in der HandDurch die chemische Herstellung lassen sich die Tabletten in fast allen Stärken käuflich erwerben. Von 50-200 mg ist frei verkäuflich alles dabei, womit man eine breite Auswahl hat und den Wachmacher nach Belieben dosieren kann.

Gängig ist eine Dosis von 200 mg, was der Menge von zwei stärkeren Tassen Kaffee entspricht. Man sollte nach der Einnahme von einer Tablette nach Ablauf der Wirkdauer einen Effekt spüren. Im Gegensatz zum schwarzen Heißgetränk erreicht man hier mit zwei bis drei Tabletten schneller die Tagesdosis von höchstens 500-600 mg pro Tag. Genauer berechnen lässt sich dies mittels des eigenen Körpergewichtes: Die Maximalmenge sollte einen Wert von 5,7 mg pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten. Man ist nach der Einnahme von zwei Koffeintabletten mit einem guten Energieschub versorgt und sollte es dabei belassen. Je nach Stoffwechsel kann die Koffeinmenge leicht variieren, welche für Personen verträglich sind.

Selbstverständlich sind andere Koffeinmengen möglich: 50 mg, 80 mg, 100 mg, unter Umständen stärkere Mengen wie 300 mg, 400 mg oder 500 mg. Diese sind aus gesundheitlichen Gründen nicht einfach verkäuflich erhältlich. Ergänzend sind neben dem reinen Wirkstoff andere Beigaben wie Guarana oder Taurin möglich, um den Effekt zu verstärken. Damit kann eine ähnliche Wirkung wie bei Energydrinks oder anderen Wachmachern erzielt werden. Die „normalen“ Tabletten sind mit 200 mg Koffeingehalt hochdosiert und erzielen bei normalen Konsumenten einen starken Effekt.

Dosis im Vergleich zu anderen koffeinhaltigen Produkten

Angaben in mg/L oder mg/kg – Quelle: EFSA

  • Espresso – 1916
  • Kaffee – 400
  • Cappuccino – 250
  • Tee – 100
  • Kakao – 150
  • Cola – 79,2
  • Dunkle Schokolade – 340
  • Vollmilchschokolade – 183
  • Weiße Schokolade – 0

Wie bei vielen Dingen kommt es im Bereich der Tabletten auf eine gesunde Menge an. Wer wenige Male im Monat eine Koffeintablette zu sich nimmt, hat als gesunder Mensch keine gesundheitlichen Probleme zu befürchten.

Anwendungsgebiete von Koffeintabletten

Mann liest ein Buch

Koffeinpräparate sind unter anderem hilfreich beim konzentrierten Lernen.

Koffeintabletten helfen vorrangig dabei, Müdigkeit zu bekämpfen und die Konzentration zu erhöhen. Mit ihnen fällt das Lernen leichter. Im Büro kann man sich mit diesen Helfern gut über den Tag retten, wenn die Nacht zuvor etwas zu lang war. Allerdings helfen Koffeintabletten auch bei Kopfschmerzen, beim Abnehmen und können auch die sportliche Leistungsfähigkeit steigern.

Je nachdem wie hoch Koffeintabletten dosiert werden, hält ihre Wirkung zwischen vier bis acht Stunden an. Sie steigern – zumindest vorübergehend – die körperliche und geistige Funktion, was sich positiv auf die Konzentration und Lernfähigkeit auswirkt. Die Hirnzellen werden zum Wachstum angeregt, was unter anderem dem Langzeitgedächtnis nützt.

Schmerzbehandlung mit Koffeintabletten?

Koffeintabletten helfen Menschen, die unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden – Koffein erhöht die Wirkstärke von Acetylsalicylsäure (ASS) oder Paracetamol, so dass die Dosis dieser Wirkstoffe reduziert werden kann. Es sorgt dafür, dass die genannten Wirkstoffe schneller in den Organismus aufgenommen werden können und die schmerzlindernde Wirkung schneller eintritt. Es sorgt im Gehirn für verengte Blutgefäße und lindert den Schmerz. Mittlerweile gibt es auch viele Kombipräparate mit Koffein, die eingenommen werden können. Koffeintabletten sollten nicht dauerhaft eingenommen werden, da der Körper sich nach einer Woche an das Koffein gewöhnt hat. Eine Reduzierung des Koffeinkonsums kann zu Entzugserscheinungen führen – welche in der Regel von Kopfschmerzen begleitet werden.

Sportler mit Laufschuhen

Die Tabletten bilden ein wichtiges Supplement für Sportler.

Koffeintabletten und Sport

Viele Menschen nutzen Koffeintabletten, um beim Sport gute Leistungen zu erbringen. Vor dem Sport eingenommen, regen sie den Stoffwechsel an, wodurch sich der Grundumsatz erhöht und die Fettverbrennung steigt. Zusätzlich sorgt das Koffein für einen Energieschub, wodurch das Workout effektiver wird und der Körper länger durchhält. Koffeintabletten erweitern die Blutgefäße, was dazu führt, dass die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt werden kann. Koffeintabletten ersetzen kein regelmäßiges Training und dienen als Unterstützung.

Obst und Wasserflasche neben Tabletten

Wichtig für eine nachhaltige Gewichtsabnahme ist eine ausgewogene Ernährung.

Abnehmen mit Koffeintabletten

Der erhöhte Stoffwechsel durch Koffeintabletten bietet auf den ersten Blick noch einen weiteren Vorteil, nämlich das Abnehmen. Sie zügeln zusätzlich den Appetit, was dazu führt, dass man weniger isst und so eine negative Kalorienbilanz herbeiführt. Um einen wirklichen Effekt zu erzielen, müsste man große Mengen von Koffeintabletten zu sich nehmen, was nicht empfehlenswert ist. Koffeintabletten sollten nicht leichtfertig eingenommen werden, vor allem Menschen die an Herz-Rhythmus-Störungen oder Buthochdruck leiden sollten vor der Einnahme Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten.

Der Unterschied zwischen Guarana-, Taurin- und Koffein-Tabletten

Energydrink mit Guarana und Eis

Koffeintabletten können mit zusätzlichen Inhaltsstoffen wie Taurin (im Energydrink enthalten) angereichert werden.

Zwischen den Produkten gibt es kleinere Unterschiede. Beim Guarana (ein Lianengewächs aus dem Amazonas-Gebiet) ist bspw. die ca. fünffache Menge an Koffein im Vergleich zu einer Kaffeebohne enthalten. Die an sich roten Früchte der Pflanze sind in den bitteren Samen enthalten und neben Coffein reich an Fett, Eiweiß und Stärke. Der Unterschied zum Koffein in Kaffeebohnen ist die Leistungsentfaltung: Bei einer Tasse Kaffee geht man von einer Wirkdauer von ca. ein bis zwei Stunden aus, bei Guarana bedingt durch die Verzögerung mittels Gerbstoffen von ca. sechs Stunden. Somit ist die Pflanze ein längerfristiger Energielieferant und erzielt im Gegensätz zu reinen Koffeintabletten ohne den pflanzlichen Zusatz viel bessere Wirkzeiten.

Tabletten, welchen Taurin als Wirkstoff zugesetzt wurde, versprechen eher eine ähnliche Wirkung zum Energydrink. Unter Umständen verstärkt es nämlich die Wirkung des Koffeins, womit diese mehr anregen als normale Koffeintabletten ohne Zusätze. Taurin wird im Körper selbst produziert und soll bei der Behandlung von Lungenentzündungen oder Niereninsuffizienzen hilfreich sein – belastbare Studien fehlen noch.

Es kommt bei der Dosis auf die eigene Erfahrung an. Für Personen, welche selten Kaffee oder Energydrinks zu sich nehmen, kann eine 200 mg-Tablette völlig ausreichend sein. Andere möchten lieber auf eine Kombination aus Taurin oder Guarana und normalen Koffeintabletten setzen. Empfehlenswert ist es, die Wirkung am eigenen Körper zu testen und herauszufinden, welche Form am besten wirkt. In jedem Fall sollte man auf hochwertige, in Deutschland hergestellte Produkte setzen.

 

Wirkungsweise und Wirkungsdauer von Koffeintabletten

Blutkreislauf eines Menschen

Die Abbaugeschwindigkeit im Blut richtet sich nach diversen Faktoren.

Allgemein lässt sich sagen, dass Koffein vor allem für mehr Energie sorgt. Wie unterscheiden sich die Tabletten von herkömmlichem Kaffee oder Energydrinks und Cola? Dem möchten wir hier nachgehen.

Koffeintabletten zeichnen sich dadurch aus, dass der Wirkstoff in konzentrierter Form vorhanden ist, bei handelsüblichen Mengen sind es 200 mg Koffein. Dies entspricht rund zwei starken Tassen Kaffee. Man muss beachten, dass der Kaffee nach wenigen Minuten im Körper zu spüren ist und für mehr Wachheit sorgt. In Tablettenform sollte man 30 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen können. Die Wirkung hält je nach Toleranz und Stoffwechsel des Körpers zwischen vier und acht Stunden an. Beim schwarzen Heißgetränk verfliegt die Wirkung nach ein bis zwei Stunden, Tabletten wirken länger als Kaffee oder ein Espresso.

Koffeintabletten sind vor allem für längere energieintensive Aufgaben geeignet, da sie den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum gleichmäßig abgeben.

Wie lange bleibt Koffein im Blut?

Von Mensch zu Mensch ist die Verweildauer unterschiedlich. Die Abbaugeschwindigkeit ist bei Frauen in der Regel deutlich geringer als bei Männern. Das Koffein wird in der Leber von einem Enzym „Cytochrom“ abgebaut und mittels Harnsäure über unsere Nieren ausgeschieden. Innerhalb von einer halben bis zu einer Stunde erreichen die Koffeintabletten die volle Konzentration. Dann sinken sie in den kommenden drei bis vier Stunden auf das halbe Niveau ab.

Neben dem Geschlecht spielen das Alter und diverse andere Faktoren eine Rolle. Raucher scheiden das Koffein bedingt durch die hohe Zufuhr von Nikotin schneller aus als Nichtraucher. Ältere Personen können den Stoff ebenfalls schneller abbauen als jüngere Personen. Sulfonamiden und das Antibiotikum Rifampicin beschleunigen die Halbwertszeit der Koffeintabletten ebenso.

Länger würde eine Koffeintablette bei schwangeren Frauen halten, da diese bedingt durch das Hormon Östradiol einen viel geringeren Abbau im Körper haben. Gerade für diese Personen sind Koffeintabletten nicht empfehlenswert – diese gelangen über den Blutkreislauf in den Körper des ungeborenen Kindes.

Wie wirken Koffeintabletten im Körper?

Menschliches Gehirn

Koffein belegt die Rezeptoren, welche für ermüdende Wirkung zuständig wären.

Nach rund 30 Minuten wird das Koffein über Magen und Dünndarm resorbiert und im gesamten Körper verteilt. Der Wirkstoff Coffein entfaltet gerade im Gehirn seine belebende Wirkung. Hier dockt es sich an den für Adenosin vorgesehenen Rezeptoren an und verhindert somit, dass dieser „bremsende“ Botenstoff seine Wirkung entfalten kann.

Vereinfacht lässt sich dies wie folgt darstellen: Das Gehirn wird über einen zu langen Zeitraum stark beansprucht. Der Botenstoff Adenosin ist dafür da, einen Gang runterzuschalten. Er dockt an den für ihn vorgesehenen Rezeptoren an und gibt den Zellen ein Signal, dass weniger gearbeitet werden sollte. Somit hat das Adenosin im Grunde genommen eine positive Schutzfunktion.

Wenn man Koffein zu sich nimmt, nimmt man einen Stoff auf, der dem Adenosin ähnlich ist. Er passt perfekt auf die Adenosin-Rezeptoren, sendet aber keine Signale weiter. Aus diesem Grund kann das Adenosin nicht mehr andocken, da die Rezeptoren mit Koffein belegt sind. Die Folge ist, dass das Adenosin seine ermüdende Wirkung nicht mehr entfalten kann.

Der Gewöhnungseffekt des Körpers an Koffein ist dadurch bedingt, dass der Körper über die Zeit mehr Rezeptoren ausbildet. Die gleichbleibende Zufuhr von Koffein über einen längeren Zeitraum sorgt für verbesserte Wirkung vom Adenosin. Es hat eine größere Möglichkeit, freie Rezeptoren zu finden und die Müdigkeitsbremse anzuziehen.

Hieraus sollte deutlich werden, dass Koffein ein probates Mittel ist, um die Müdigkeit zu bekämpfen. Zu beachten ist, dass sich der Körper rasch an eine regelmäßige Koffeinzufuhr gewöhnt. Manche Nahrungsmittel enthalten Koffein und sorgen von ganz alleine für eine Toleranz.

Kombination von koffeinhaltigen Tabletten mit anderen Stoffen

Flasche Bier wird in Bar abgelehnt

Wer Koffeintabletten zu sich nimmt, sollte auf andere berauschende Substanzen wie Alkohol verzichten.

Aufgrund der praktischen Einnahme der Koffeintabletten könnte man auf die Idee kommen, diese zusammen mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln einzunehmen. Bezüglich schmerzlindernder Wirkung sind diese sinnvoll, daher wird Kopfschmerztabletten wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS) manchmal Koffein zugesetzt. Die Schmerzen werden im Anschluss besser unterdrückt. Das zu den Alkaloiden gehörende Koffein wirkt krampflösend und sorgt mittels Hemmung der Cyclooxygenasen (COX) für eine geringere Bildung von Prostaglandinen. Das wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmenden und verengt die Gefäße im Gehirn leicht.

Beim Alkohol sieht es da anders aus. Gerade wegen der starken Dosierung sollte man davon absehen, stärkere alkoholische Getränke und Koffeintabletten gleichzeitig einzunehmen. Hier kann es zu Wechselwirkungen kommen. Betrachtet man beide Stoffe getrennt voneinander, tritt Folgendes auf: Durch das Trinken von Alkohol wird der Körper schneller müde. Gleichzeitig entspannt man und merkt nach einiger Zeit einen gewissen Trunkenheitszustand. Koffeintabletten sorgen für mehr Energie und Wachheit. Lässt man beide zusammenkommen, realisiert man unter Umstände nicht mehr, wie betrunken man ist und fühlt sich allgemein leistungsfähiger. Schlimmer noch kann die aufputschende Wirkung auf das Herz sein, wodurch Herzrasen entstehen kann. Im Zweifelsfall sollten die Tabletten nur mit Wasser zu sich genommen werden.

Tabletteneinnahme – was gibt es zu beachten?

An sich kann man die Tabletten mit Koffein genauso nehmen wie andere Tabletten, hier gibt es nichts Besonderes zu beachten. Diese sollten mit möglichst viel Flüssigkeit (Wasser) eingenommen werden, um optimal wirken zu können. Ebenso ist es ratsam, vor der Einnahme etwas zu essen, um sie nicht nüchtern einzunehmen. Hat man Essen und Trinken zu sich genommen, steht den Koffeintabletten grundsätzlich nichts mehr im Wege.

Man könnte sich fragen, ob sich die Tabletten zu Pulver zerkleinern und schnupfen lassen – dies ist nicht zu empfehlen. Zum einen sind die Koffeintabletten für die orale Einnahme (durch den Mund) vorgesehen. Auf der anderen Seite müssten Tabletten erst zerkleinert und durch die Nase gezogen werden. Das ist nicht nur schmerzhaft und unangenehm, sondern nicht förderlich für die körperliche Verfassung, da eine genaue Dosierung erschwert wird. Tabletten wie auch Kapseln oder in Pulverform sollte man normal über den Mund zu sich nehmen, um unnötige Nebenwirkungen zu vermeiden.

Koffeintabletten bei Schwangeren und Kindern

Schwangere Frau mit Herz auf dem Bauch

Bei schwangeren Frauen kann eine Überdosierung von Koffeintabletten dem Kind schaden.

Kurz fassen lässt es sich für die oben genannten Personengruppen: Von der Einnahme von Koffeintabletten kann man abraten. Die Wirkung hält gewichts- und hormonbedingt länger und stärker an, wodurch schneller Nebenwirkungen auftreten können. Bei einer zu hohen Dosis treten beispielsweise Konzentrationsprobleme und allgemeine Störungen wie Nervosität, Unruhe, starke Reizbarkeit oder leichte Depressionen auf. Ebenso wird die Feinmotorik aufgrund erhöhter Herzfrequenz und höherem Puls eingeschränkt.

In der Pubertät sollten nicht die Tabletten, sondern Koffein allgemein weitestgehend tabu bleiben. Bei Jugendlichen wirkt sich der regelmäßige Konsum von Koffein negativ auf die Gehirnentwicklung aus. Nachts benötigen Jugendliche zur Optimierung des Gehirns erholsame Tiefschlafphasen, welche durch die regelmäßige Einnahme gestört werden können.

Bei werdenden Müttern sollte man vollständig auf Koffeinprodukte (nicht nur in Tablettenform) verzichten. Durch die Plazenta gelangt der Wirkstoff in den Körper des ungeborenen Kindes. Diesem fehlen die Enzyme zum Abbau, sodass es sich im Hirngewebe anreichert und dort verbleibt. Nach Auswertung einer skandinavischen Studie ergab sich, dass bei 200 bis 300 mg Koffein täglich ein vergleichsweise niedriges Gewicht des Kindes auftritt. 100 mg Koffein täglich waren ausreichend, um den Zeitpunkt der Geburt um mehrere Stunden zu verzögern. Im Interesse der Entwicklung des Fötus sollte während der Schwangerschaft und bei stillenden Frauen möglichst auf Koffein(tabletten) verzichtet werden. Damit kann man das Kindeswohl gewährleisten.

Entwässernde Wirkung von Koffeintabletten

Eine geringfügig entwässernde Wirkung lässt sich zwar bei Koffeintabletten feststellen, allerdings ist diese weit nicht so stark wie bei anderen Mitteln oder koffeinhaltigen Getränken. Sollte man bei der Einnahme einen stark erhöhten Harndrang feststellen, hilft im Zweifelsfall der Gang zum Arzt. In der Regel ist die Nutzung der Tabletten nicht bedenklich für den Wasserhaushalt im Körper.

Positive Wirkungen von Koffeintabletten

Junge Frau mit Tabletten in der HandNeben der bekannten Wirkung als Wachmacher haben die Tabletten mit Koffein andere positive Nebeneffekte. Belässt man es bei einer einer mäßigen Dosierung mit einer Tablette, regt diese die Atmung, den Stoffwechsel und die Muskel- sowie Herztätigkeit an. Blutdruck und Körpertemperatur werden leicht erhöht, dank Botenstoffen und ausgeschütteten Stresshormonen kann man sich im Anschluss besser konzentrieren und besitzt eine erhöhte Auffassungsgabe.

Eine Studie aus den USA im militärischen Bereich hat gezeigt, dass sich mit Dosen von 200 bis 300 mg Koffein pro Tag die Wachsamkeit und Reaktionszeit merklich verbessern lassen, ohne dass motorische Fähigkeiten in irgendeiner Form beeinträchtigt werden.

Im Rahmen einer weiteren Studie  wurde ermittelt, dass Probanden, welche Koffein zu sich genommen hatten, im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe bessere Gedächtnisleistung zustande bringen konnten. Die Versuchsteilnehmer sollten zuvor gezeigte Bilder wiedererkennen und konnten dies bei Hinzunahme von Koffein besser umsetzen.

Zusätzlich wird bei Einnahme von Koffeintabletten das Schmerzempfinden geringer, da die Gefäße im Gehirn leicht erweitert und die Blutgefäße verengt werden. Aus diesem Grund wird einigen Kopfschmerztabletten bspw. Koffein zugesetzt – verbesserte Wirkung bei moderater Dosis.

Neben dem Kerneffekt, wach zu bleiben und mehr Energie für den Tag zu haben, sorgen die Tabletten dafür, dass das Denkvermögen beschleunigt wird. Die Konzentrations- und Gedächtnisleistung nehmen zu und das Gefühl für Schmerz wird abgebaut. Ein direkt spürbarer Vorteil ist, dass man im Gegensatz zu Getränken mit Koffein (wie Kaffee oder Espresso) keinen Harndrang verspüren wird. Die Tabletten müssen mit Wasser eingenommen werden, somit lassen sich häufige Toilettengänge vermeiden.

Schädliche oder unerwünsche Nebenwirkungen

Das Gute vorweg: Bei vorsichtiger Nutzung und Dosierung lassen sich Nebenwirkungen reduzieren. Koffeintabletten sind an sich nicht schädlicher als Kaffee oder Espresso. Bedenken sollte man, dass durch die an sich praktische Tablettenform und konzentrierte Form viel schneller eine Überdosis zustande kommt. Negative Folgen lassen sich nicht vermeiden.

Mann mit Kopfschmerzen

Nebenwirkungen entstehen bei einer Überdosierung.

Durch die hohe Koffeinzufuhr können leichter Kopfschmerzen oder Schwindel entstehen, wenn man höhere Mengen nicht gewohnt ist. Gängiger Nebeneffekt ist wie bei Kaffee, dass der Körper mehr schwitzt, es kann teilweise zu regelrechten Schweißausbrüchen kommen. Durch die erhöhte Magensäureproduktion kommt es bspw. zu Magenbeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen.

Damit einher geht eine innere Unruhe oder ein Zittern bestimmter Körperstellen oder Inkontinenz. Es kann genauso gut passieren, dass Wirkungen auftreten, die man nicht direkt spürt. Man wird teilweise reizbarer, bei längerer und intensiver Einnahme können eine Belastung der Nieren, Schlaflosigkeit bis hin zu depressiven Zuständen auftreten. Bei einer Überdosis kann ein „Herzklopfen“ oder Herzrasen hinzukommen. Hier sollte man vorsichtig sein, da es zu einem Schock oder (tödlichen) Herzinfarkt kommen kann. Bei vermeintlich harmlosen Koffeintabletten kommt es darauf an, sorgsam damit umzugehen.

Wie bekommt man bei einer möglichen Überdosis das Koffein aus dem Körper? Ohne Weiteres vorerst nicht. Wenn sich stärkere Probleme wie Herzrasen bemerkbar machen, sollte man auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren. Möglich ist eine Koffeinunverträglichkeit, welche nicht nur bei den Tabletten, sondern bei diversen koffeinhaltigen Getränken auftreten sollte. Gerade starkes Schwitzen, leichte Übelkeit oder Zittern sind gute Indikatoren dafür, dass man empfindlich darauf reagiert.

Wie kommt eine Unverträglichkeit zustande? Koffein blockiert das Enzym Diaminoxidase (DAO), welches bei Frauen mit PMS oder Menschen mit Histaminintoleranz erhöht ist. Es sorgt für ein nicht ausgeglichenes Verhältnis zwischen biogenen Aminen und DAO. Entgegenwirken kann man, indem man die Koffeinzufuhr über Tabletten reduziert und bspw. 100 mg Tabletten zu sich nimmt.

Umgekehrt wirkt Koffein bei regelmäßiger Einnahme schwächer. Bei Personen, die keinen Kaffee trinken, wird eine Tablette stärker wirken als bei Leuten, welche jeden Tag mehrere Tassen trinken. Gewissermaßen lässt sich Koffein als Droge bezeichnen. Das geht so weit, dass im Körper Entzugserscheinungen auftreten, wenn man viel davon zu sich nimmt. Gerade bei Koffeintabletten sollte man Vorsicht walten lassen. Den Aufbau von körpereigenen Toleranzen gilt es zu vermeiden, um sich nicht unschönen Nebenwirkungen auszusetzen.

Zu Entzugserscheinungen gehören unter anderem Kopfweh, eine länger währende Müdigkeit, allgemeine Erschöpfung oderÜbelkeit. Die Anzeichen einer Abhängigkeit erkennt man daran, dass diese ca. 12-24 Stunden nach der letzten Einnahme einer Koffeintablette auftreten. Die Kopfschmerzen können über mehrere Tage anhalten, bis der Körper sich an den Entzug gewöhnt hat. Zwar sind die Nebenwirkungen nicht so stark wie bei harten Drogen, aber auch mehrtägiges Kopfweh kann unangenehm werden. Lieber nach Möglichkeit auf eine regelmäßige Einnahme verzichten, um dem Körper Regeneration zu ermöglichen.

Die besten Koffeintabletten kaufen

Grundsätzlich kann man nicht pauschal sagen, dass eine bestimmte Tablette am besten geeignet ist. Hier kommt es auf Inhaltsstoffe, Preis und Konzentration an.

Empfehlenswert sind als reine Tabletten bspw. die Koffeinkapseln von „Mach dich wach!„.
Hier sind 200 mg Koffein ohne weitere Zusatzstoffe enthalten – ein reines Koffeinpräparat, um länger wach und fit zu bleiben. Die Produktion, Prüfung, sowie Versand erfolgen in Deutschland und stellen eine hohe Qualität sicher.

Ebenso auf Qualität setzt man bei den Coffeinum-Tabletten. Diese bewegen sich preislich im gleichen Bereich, enthalten aber weniger Tabletten.
Wer nicht unbedingt diese Tabletten kaufen möchte, sollte für reine Koffeinkapseln zu der ersten Variante greifen, da diese das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Als Alternative mit Guarana sollte man zum Brain Booster greifen. Neben Koffein wurden diesen Kapseln Guarana, Grüntee, L-Theanin und Vitamin B6 zugesetzt, um optimale Wirksamkeit zu garantieren. Dieser ist vegan und ohne Zusatzstoffe.

Wo kann man die passenden Koffeintabletten kaufen?

Tablettenblister

Am bequemsten ist in der Regel der Einkauf über Online-Versandhändler.

Tabletten bequem online bestellen

Wer auf persönliche Beratung verzichten kann und nicht extra vor Ort Tabletten benötigt, sollte in jedem Fall online die passenden Tabletten bestellen. Diese werden am nächsten Tag geliefert und können schnellstmöglich genutzt werden. Wir haben einige Präparate getestet und empfehlen diese. Nicht ratsam ist der Einkauf von günstigen Großpackungen, da diese eventuell nicht die gewünschte Wirkstoffkonzentration erreichen. Bei Markenprodukten hat man die Sicherheit, dass die Koffeintabletten in jedem Fall die angegebenen Inhaltsstoffe enthalten. Damit kann man die perfekte Dosierung erzielen.

Einkauf von Tabletten in der Apotheke

In der Apotheke vor Ort lassen sich Koffeinpräparate kaufen. Bekannt ist vor allem Coffeinum von Merck, welches in der Standardkonzentration 200 mg reines Koffein enthält. Dieses ist nicht verschreibungspflichtig, frei erhältlich und damit am gleichen Tag käuflich zu erwerben, sofern vorrätig. Berücksichtigen sollte man, dass die Tabletten wahrscheinlich teurer als beim Onlinekauf sein werden.

Koffeintabletten in Drogerie und Einzelhandel erwerben

Vor allem in Drogerien kann man die passenden Tabletten erwerben. Je nach Größe der Filiale sind bei Rossmann, DM oder Müller bzw. Einzelhändlern wie Rewe Koffeintabletten oder vergleichbare Mittel rezeptfrei verfügbar. Hier gilt wie bei der Apotheke: auf den Preis achten. Dazu kommt, dass viele Tabletten (bspw. Kombipräparate) nur online erhältlich sind.

Vor allem online genießen Sie eine breite Auswahl an Produkten mit dem Wirkstoff Koffein. Solange keine (medizinische) Beratung gewünscht wird, ist der Einkaufsprozess vor allem online bequemer und individueller.